ACL Polyester tritt der Arplama Group bei

26.02.2026

ACL Polyester und Arplama fusionieren: starke Allianz für Wachstum im europäischen Verbundwerkstoffmarkt

Kuurne / Belgien – ACL Polyester und Arplama bündeln ihre Kräfte. Mit ihrer Fusion vereinen sie Erfahrung, Innovationskraft und Produktionskapazität. Ein strategischer Schritt, der beide Unternehmen in Europa stärkt und gleichzeitig neue Möglichkeiten für Kunden, Mitarbeiter und Partner eröffnet.

Zwei Unternehmen mit solidem Ruf

ACL Polyester wurde 1997 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Kuurne, mit einem Produktionsstandort in Osteuropa. Das Unternehmen beschäftigt rund fünfzig Mitarbeiter und ist auf maßgefertigte glasfaserverstärkte Polyester-Formteile spezialisiert. Kunden aus Bereichen wie Karosseriebau, Entertainment, Chemie, Maschinenbau, Kabinenbau und Gartenbau verlassen sich auf ACL für technisches Know-how, hochwertige Verarbeitung und einen kundenorientierten Ansatz. Seit 2020 verfügt das Unternehmen auch über eine RIM-Abteilung (Reaction Injection Moulding).

Arplama ist seit Jahren ein etablierter Akteur im Verbundwerkstoffmarkt und arbeitet für verschiedenste Branchen – von Automotive und Landwirtschaft bis hin zu Brandschutz, Sanitär, Architektur, Möbel und der Marineindustrie. Das Unternehmen verfügt über ein starkes F&E-Team aus sechs Ingenieuren und pflegt enge Beziehungen zu den Universitäten Brașov und Leuven. Innovation und Qualität stehen im Mittelpunkt, unterstützt durch ISO-Zertifizierung und den Einsatz fortschrittlicher Produktionstechniken wie Sprühverfahren, Vakuuminfusion und Handlaminierung.

Warum diese Fusion?

Die Zusammenarbeit vereint zwei Unternehmen, die sich gegenseitig stärken. ACL ist bekannt für Maßanfertigung und Präzision, während Arplama in den Bereichen Skalierung, Logistik und breiter Marktzugang glänzt. Gemeinsam entsteht eine Organisation, die sowohl Nischenlösungen als auch Großserienproduktion bewältigen kann.

Durch die Integration von Produktionskapazitäten, F&E und Logistiknetzwerken werden Skaleneffekte erzielt. Dies führt zu mehr Effizienz, niedrigeren Stückkosten und einem wettbewerbsfähigen Preis-Leistungs-Verhältnis. Darüber hinaus können beide Unternehmen schneller auf Trends wie Nachhaltigkeit, Leichtbaukonstruktionen und zirkuläre Materialien reagieren.

Was bedeutet das konkret?

Für Kunden bedeutet die Fusion eine breitere Produktpalette, mehr Liefersicherheit, einen einzigen Ansprechpartner für sowohl maßgefertigte als auch volumenbasierte Produktion sowie schnellere Innovationen.

Für Mitarbeiter eröffnet die Zusammenarbeit zusätzliche Möglichkeiten zur Spezialisierung, zum Wissensaustausch, zur internationalen Zusammenarbeit und zur Beteiligung an größeren Projekten.

Ausblick

In den kommenden Monaten liegt der Fokus auf der Integration der Produktions- und Logistikprozesse sowie dem Start gemeinsamer F&E-Projekte. Die Unternehmen wollen gemeinsam neue Produktlinien entwickeln, mit Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Materialinnovation. Gleichzeitig wird weiter daran gearbeitet, die Marktposition in Belgien und Europa weiter auszubauen.

Fazit

Diese Fusion ist mehr als eine bloße Zusammenführung: Es ist eine strategische Allianz. ACL Polyester und Arplama bündeln ihre Stärken, um den europäischen Verbundwerkstoffmarkt mit mehr Wirkung und Innovation zu bedienen. Kunden erhalten einen Partner, der mit ihren Ambitionen wächst – von spezialisierten Nischenprojekten bis hin zu internationalem Maßstab.